Es gibt viele wunderschöne Katzen, die Vertreter der unterschiedlichsten Rassen sind. Wir stellen Ihnen einmal fünf Prachtrassen vor.

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Es gibt viele wunderschöne Katzen, die Vertreter der unterschiedlichsten Rassen sind. Wir stellen Ihnen einmal fünf Prachtrassen vor.

Viele Katzenrassen weisen nicht nur ein besonderes Äußeres, sondern auch einige typische Wesenszüge auf. Welche passt gut in Ihren Haushalt?

Die Gesellige: Heilige Birma

Die kompakt gebaute Birmakatze hat helles Fell mit dunkler Färbung von Gesicht, Ohren und Pfoten (sogenannte Point-Färbung). Unter den Katzen mit halblangem beziehungsweise langem Fell gehört sie zu den pflegeleichten Exemplaren und muss nicht täglich gebürstet werden. Die Heilige Birma ist sanftmütig und freundlich und damit eine tolle Familienkatze. Sie braucht unbedingt einen Katzenkumpel und Menschen mit viel Zeit für gemütliche Schmusestunden und gemeinsames Spiel.

Die „Whiskas-Katze“: Britisch Kurzhaar (BKH)

Die BKH ist durch die Whiskas-Werbung berühmt geworden. Was viele nicht wissen: Es gibt die rundgesichtigen Briten nicht nur in silbergetupft, sondern in den verschiedensten Farbschlägen. Die Britisch Kurzhaar ist eine freundliche und oft anhängliche Katze. Da der BKH oft ein zurückhaltendes Wesen nachgesagt wird, ist mancher Halter überrascht, mit welcher Inbrunst und Ausdauer sich die kräftig gebaute Rasse durchs Leben spielt.

Die Ursprüngliche: Norwegische Waldkatze

Die im Vergleich zu unseren Hauskatzen recht großen norwegischen Waldkatzen sind mit ihrem dichten und wasserabweisenden Fell bestens an das kalte skandinavische Klima angepasst. Bei der Pflege ihrer Haarpracht brauchen sie regelmäßige Unterstützung. Die großartigen Kletterer und Jäger wollen regelmäßig beschäftigt werden. Sie mögen und brauchen Gesellschaft, können aber auf Fremde erst einmal misstrauisch reagieren.

Die sanften Riesen: Maine Coon

Die aus den USA stammende Maine Coon ist eine sehr große, muskulöse und sportliche Katze mit schwerem, wasserabweisendem Fell. Die eindrucksvollen Riesen sind keine Schmusekätzchen, sondern echte Kumpeltypen: Sie lieben gemeinsames Spiel und folgen ihrem Menschen gerne auf Schritt und Tritt. „Coonies“ sind sehr intelligent und lieben Herausforderungen – Wasserhähne und Türgriffe sind oft nicht lange vor ihnen sicher. Den Katern wird zudem ein gewisses Clownstalent nachgesagt. Überraschend: Das häufige Gurren und Mauzen erfolgt in erstaunlich hohen Tönen.

Die „Altertümliche“: Abessinier

Die langbeinigen, meist wildfarbenen Abessinier gehören zu den ältesten Katzenrassen. Die kurzhaarigen Athleten sind lebhaft, neugierig und intelligent und lieben abwechslungsreiche Beschäftigung. Bleiben Angebote aus, werden sie selbst kreativ. Ein enges Zusammenleben mit ihren Menschen ist für eine „Abby“ ganz wichtig. Sie ist eine gesellige Katze, die dabei aber gerne einen exklusiven Platz einnimmt – sie ist die Königin des Haushalts!

Tipp: Bringen Sie vor dem Katzenkauf so viel wie möglich über Ihre Lieblingsrasse in Erfahrung. Aber vergessen Sie nie: Jede Rassekatze ist ein Individuum, das vielleicht nicht alle Rasseklischees erfüllt.

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