Katzenwelpen kommen meist im Alter von 8 bis 12 Wochen zu ihren neuen Familien. Neben Kratzbaum und sonstigen Neuanschaffungen brauchen sie auch eine regelmäßige gesundheitliche Vorsorge.

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Katzenwelpen bringen ordentlich Leben ins Haus. Die kleinen Wildfänge kommen meist im Alter von 8 bis 12 Wochen zu ihren neuen Familien und brauchen neben Welpenfutter, Kratzbaum und sonstigen Neuanschaffungen auch eine regelmäßige gesundheitliche Vorsorge.

Im besten Fall haben die Kätzchen kurz vor dem Besitzerwechsel bereits die erste Impfung hinter sich und sind entwurmt worden. Dann erhalten Sie mit Ihrem neuen Haustier einen Impfausweis, in dem alle relevanten Daten verzeichnet sind. Bei Rassekatzen gibt es zusätzliche Papiere, die Angaben über die Elterntiere und Rassezertifikate enthalten.

Die Zeit bei der Mutter

Katzenwelpen kommen blind und taub zur Welt und können ihre Körpertemperatur noch nicht selbstständig aufrechterhalten. Sie sind vollkommen auf die Pflege ihrer Katzenmutter angewiesen, brauchen ihre Milch und Wärme sowie ihre Reinigungseinheiten und die Bauchmassagen. Nach etwa 10 Tagen öffnen sich die Augenlider, einige Zeit später klappen die Ohren auf und die tapsigen Wonneproppen werden zusehends agiler.

Nach drei Wochen beginnen die Kleinen sich auch für andere Nahrung zu interessieren. In dieser Zeit brechen die Milchzähne durch und das Verdauungssystem stellt sich langsam um –– von der Milchverwertung hin zu fester Nahrung. Mit 5-6 Wochen sollten die Welpen von der Mutter entwöhnt sein und mit einem speziellen Katzenwelpenfutter gefüttert werden. Da das Muttertier in dieser Zeit ebenfalls einen hohen Energiebedarf hat, kann das Futter an beide Generationen verfüttert werden.

Nach dem Absetzen findet die erste Entwurmung statt. Bei Verdacht, dass sich die Katzenbabys schon zu einem früheren Zeitpunkt infiziert haben könnten, kann eine Wurmkur auch schon früher angewendet werden, spätestens jedoch drei Tage vor der ersten Impfung. Diese wird optimalerweise in einem Alter von

8 bis 10 Wochen durchgeführt und sollte in jedem Fall Komponenten gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche enthalten.

Der Umzug in ein neues Heim

Mit 8-12 Wochen kommen die meisten Katzen zu ihren neuen Besitzern. In der ersten Zeit sollten die Fütterungsempfehlungen des Vorbesitzers befolgt werden, da der Umzug Stress für das Jungtier bedeutet und das Verdauungssystem nicht zusätzlich belastet werden sollte. Auf Dauer ist jedoch ein hochwertiges, dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasstes Jungtierfutter empfehlenswert. Investieren Sie lieber in ausgewogenes Tierfutter und nehmen Sie Abstand von Ernährungsergänzungsmitteln und Leckerchen.

Die Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche sollte fristgerecht, ca. 4 Wochen nach der ersten Impfung, weitergeführt werden. Weitere Impfungen gegen Tollwut und Leukose sind durchaus sinnvoll, besonders wenn Freigang gewährt werden soll oder reger Kontakt zu Artgenossen besteht. Freigänger und Katzen, die einen Heimtierausweis erhalten sollen, müssen zusätzlich einen Mikrochip implantiert bekommen. Es wird empfohlen, Katzen alle drei Monate routinemäßig zu entwurmen. Gerade in der Entdecker- und Erobererzeit der jungen Katzen ist das eine wichtige Vorsorge.

Früher oder später stellen sich die meisten Katzenbesitzer die Frage nach der Kastration. Aus populationsregulierenden Gründen wird in manchen Städten und Landkreisen die Kastration von Freigängern sogar vorgeschrieben. Grundsätzlich können Tiere ab einem Gewicht von etwa 2 kg kastriert werden, was je nach Rasse zwischen dem 4. bis 6. Monat erreicht wird.

Seelisches Gleichgewicht ist auch wichtig für die Gesundheit!

Und für das seelische Wohlbefinden Ihres jungen Stubentigers: Bieten Sie der Katze Möglichkeiten, mit denen sie ihre Bedürfnisse ausreichend befriedigen kann. Ein stabiler Kratzbaum, ein gemütlicher und ruhiger Schlafplatz, wilde Klettermöglichkeiten und mindestens zwei Jumbo-Toiletten pro Katze werden von den Fellnasen dankbar angenommen. Auch wichtig: regelmäßige Beschäftigung mit der Katze. Gemeinsames Spielen mit dem Menschen stärkt nicht nur die Bindung zwischen Katzenhalter und Vierbeiner. Bei reinen Wohnungskatzen wird so auch von vornherein für mehr körperliche Betätigung gesorgt.

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