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Die Entscheidung sich eine Rassekatze anzuschaffen, ist gefallen. Jetzt gilt es, einen Züchter zu finden. Doch woran erkennt man, dass die Zucht seriös ist?

Welche Katze darf‘s denn sein? Langhaar oder Kurzhaar? Ruhig oder temperamentvoll? Ein- oder mehrfarbig? Das sind Fragen, die sich ein zukünftiger Rassekatzenbesitzer stellt. Und er hat die Qual der Wahl.

In den letzten 200 Jahren wurden über 100 verschiedene Katzenrassen gezüchtet, wobei sich einige nur unwesentlich unterscheiden. Die größte Vereinigung für Rassekatzen ist übrigens die „World Cat Federation“ (WCF). Nach eigenen Angaben besteht diese aus mehr als 540 Einzelorganisationen, die über die ganze Welt verteilt sind.

Woran erkenne ich einen seriösen Katzenzüchter?

Hat man sich nun für eine bestimmte Rasse entschieden, geht es auf die Suche nach einem passenden Züchter.

Das erste Merkmal, an dem man seriöse Katzenzüchter erkennt, sind gesunde Katzenwelpen und Muttertiere. Seriöse Katzenzüchter gehören in der Regel einem Fachverband an. Auch sollte man sich nicht scheuen, einen eigenen Tierarzt zu Rate zu ziehen.

Seriöse Züchter fragen meist nach der bisherigen Katzenerfahrung. Keine Angst: Auch für „Katzenanfänger“ gibt es die passende Rasse und das geeignete Tier. Einige Katzenzüchter möchten zudem gerne das neue Umfeld ihres Pfleglings inspizieren, um sich zu vergewissern, dass er auch in gute Hände kommt.

Vorsicht ist geboten bei vermeintlichen Rassekätzchen ohne Züchter-Papiere. Normalerweise muss Nachwuchs dem jeweiligen Verband gemeldet werden. Damit soll verhindert werden, dass die Zuchtkatze als „Wurfmaschine” missbraucht wird.

Noch ein paar wertvolle Tipps für Käufer

Im Haus des Züchters ist es sauber. Es liegt kein penetranter Urin-Geruch in der Luft, es ist aber auch nicht „klinisch rein“. Am Mobiliar und an herumliegenden Katzenhaaren erkennt der Käufer, dass die Katzen nicht nur für den Besucher hereingelassen wurden.

Die ganze Katzenfamilie wuselt durcheinander. Die Kleinen toben mit den Älteren und Katzen im Ruhestand wurden nicht abgeschoben, sondern sind nach wie vor Familienmitglieder. Der ruhende Pol des Ganzen ist meist der aktuelle Zuchtkater. Er ist ebenfalls integriert und wird nicht in einem gesonderten Raum gehalten.

Weitere Kennzeichen sind: Die Katzen wirken gepflegt, ihre Felle sind nicht verfilzt. Die Miezen sind neugierig und zutraulich – auch bei Fremden.

Und schließlich und endlich: Die Kitten werden nur mit vollständigen Papieren, geimpft und entwurmt und erst ab der 12. Woche abgegeben.

Und das gehört in einen ordentlichen Rassekatzen-Züchter-Kaufvertrag

  • Name und Adresse des Verkäufers / Züchter
  •  Name und Anschrift des Käufers
  • Name der Katze sowie der Zwingername
  • Stammbaumnummer
  • Name des Vereins, von dem der Stammbaum ausgestellt wird
  • Geburtsdatum der Katze
  • Rasse und Farbe
  • Vereinbarungen zwischen Käufer und Verkäufer
  • Impfungen
  • Kaufpreis
  • Unterschrift beider Parteien

Nicht vergessen:

  • Nach Impfpass fragen
  • Informieren Sie sich, ob die Katze auch gechippt ist

Link-Tipps:

Rassekatzen:

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