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Ihr Kind begeistert sich für Reitsport? Um das Hobby von der Pieke auf zu lernen, empfiehlt sich neben einer soliden Aus- und Weiterbildung auch die richtige Bekleidung.

Pferdesport spielt sich nicht allein auf dem Rücken des Pferdes ab. Auch der richtige Umgang mit dem Partner Pferd und Pony will gelernt sein. Deshalb beginnt jede Art von Pferdesport bereits im Stall. Dabei gehört das Grundwissen über Verhalten, Haltung und Pflege der Pferde zum Pflichtprogramm.

Dieses vermitteln seriöse Reitschulen. Hier lernen die Kids unter fachmännischer Aufsicht den richtigen Umgang mit den sensiblen Tieren. Eine qualifizierte Reitschule zeichnet sich durch professionelle Ausbilder, gut ausgebildete Schulpferde und eine familiären Atmosphäre aus.

Bevor es los geht, einfach nach Schnupperkursen fragen, um sich nicht gleich festlegen zu müssen. Reitstunden kosten in der Regel zwischen 10 und 15 Euro. Der Preis richtet sich allerdings nach Reitschule und Vereinsmitgliedschaft.

Nur mit Helm aufs Pferd

Für die allerersten Reitversuche genügen eine bequeme Hose, zum Beispiel Leggings oder Jogginghose und Gummistiefel. Ein Helm sollte immer Pflicht sein, um eventuellen Kopfverletzungen bei Stürzen vorzubeugen. Später ist es sinnvoll, sich spezielle Reitbekleidung zu kaufen.

Die Kosten einer Grundausrüstung für Anfänger bewegen sich im relativ moderaten Rahmen. Dazu gehört eine Reithose ohne Innennaht, da es sonst Scheuerwunden am Oberschenkel gibt. Weiteres Equipment: ein Paar Reitstiefel, Reithandschuhe und natürlich ein Reithelm. Für 200 Euro erhält man eine solide Ausstattung. Normale Straßenkleidung wie Jeans und Turnschuhe sind ungeeignet und in den meisten Reitschulen nicht zugelassen.

Was kostet ein eigenes Pferd?

Wenn Ihr Kind schon regelmäßig trainiert, kommt irgendwann natürlich auch der Wunsch nach einem eigenen Pferd auf. Dafür fallen, neben der Arbeit, so einige Kosten an.Der Anschaffungspreis hängt stark von Abstammungspapieren, Rasse, Ausbildungsstand, Alter und Gesundheit ab. Ein gutes Freizeitpferd mit Papieren, das auch auf Turniere gehen kann, kostet zwischen 1.500 und 5.000 Euro.

Ein Kaufvertrag sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden, der unter anderem folgenden Satz beinhaltet: „Der Verkäufer garantiert, dass das Pferd gesund und fehlerfrei ist.“ Damit es später im eigenen Stall keine bösen Überraschungen gibt, empfiehlt die Deutsche Reiterliche Vereinigung, das Tier vor dem Kauf bei einer Ankaufsuntersuchung von einem Tierarzt durchchecken lassen.

Weitere Ausgaben: 250 Euro muss man allein für Ernährung und Stallmiete pro Monat rechnen. Hinzu kommen noch Hufschmied und Tierarzt. Variable Kosten entstehen bei Verletzungen und Erkrankungen des Pferdes. Da kommen schnell Beträge im vierstelligen Eurobereich zusammen. Dazu gesellen sich noch die Anschaffungskosten für Sattel, Trense, Bürsten und weiteres Zubehör. Außerdem ist eine zusätzliche Versicherung obligat.

Andere Möglichkeit: Ein Pferd – mehrere Besitzer

Als günstige Alternative zum eigenen Pferd, bietet sich eine Reitbeteiligung an. Viele Pferdebesitzer, die nicht genügend Zeit für ihr Pferd haben, freuen sich, wenn sie Kosten und Zeitaufwand mit einem anderen teilen können. Wer sich auf diese Möglichkeit einlässt, sollte aber grundsätzlich schon reiterfahren sein.

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