Ein Baby ist nicht nur für frisch gebackene Eltern aufregend. Auch für Katzen im Haushalt ist es eine große Sache, die mit vielen Veränderungen einhergeht.

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Ein neues Kind ist nicht nur für frisch gebackene Eltern aufregend. Auch für die Katzen im Haushalt ist es eine große Sache, die mit vielen Veränderungen einhergeht.

Was können Sie tun, damit Baby und Katze entspannt zusammenleben? Kleine Hilfen können für Katzen große Wirkung haben. Sie kommen dann meist gut mit dem Nachwuchs zurecht.

Bestens vorbereitet

Glücklicherweise kommen Babys nicht überraschend, sondern lassen uns einige Zeit, ihre Ankunft vorzubereiten: Beginnen Sie frühzeitig mit allen Veränderungen in der Wohnung, so dass Sie diese schrittweise durchführen können. So kann sich der Stubentiger langsam an die Umbauten gewöhnen. Bringen Sie Ihrer Katze außerdem freundlich bei, dass manche Türen sich ab und zu schließen und nur bei ruhigem Katzenverhalten wieder aufgehen. Kaufen Sie schon mal Pflegemittel und Cremes, die Sie später für Ihr Baby benutzen möchten und verwenden diese selbst. Ihre Katze lernt diesen Geruch dann an Ihnen kennen und mögen.

Überlegen Sie, welche Veränderungen es geben soll. Ihre Katze soll zum Beispiel erst einmal nicht mehr ins Bett, wenn das Kind da ist? Richten Sie ihr schon jetzt eine attraktive neue Schlafstätte in der Nähe ein. Dann fühlt sie sich später nicht durch das Baby aus dem Bett vertrieben.

Es ist da!

Und Ihre Katze ist auch noch da – und sie versteht nicht, warum dieses merkwürdige Wesen alle Aufmerksamkeit bekommt. Versuchen Sie bitte, so gut es geht, auch Ihrer Katze Zuwendung zu schenken und die gewohnten Rituale beizubehalten. Ermuntern Sie Ihre Katze, zu Ihnen und Ihrem Kind auf das Sofa zu kommen. Kuscheln Sie mit ihr (wenn erwünscht) oder verwöhnen Sie sie im Anblick des Kindes mit kleinen Leckereien. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihre Katze sich vor dem Kind fürchtet. Ihre Katze kann lernen: „Wenn dieser kleine Mensch seine schlimmen Geräusche macht, wirft mir mein Mensch immer mein Lieblingsfutter zu. Hm, so langsam wird dieses Schreien Musik in meinen Ohren.“

Krabbelalarm

Nicht selten beginnen die Schwierigkeiten, wenn das Kind mobil wird. Für die Katze verwandelt es sich nun in ein unberechenbares Unheil. Die neugierigen und nett gemeinten Griffe ins Fell werden oft erst nach einigen Jahren angenehm sanft. Spätestens jetzt braucht Ihre Katze unbedingt sichere Rückzugsorte, an die das Kind nicht gelangen kann. Dafür sind erhöhte Plätze bestens geeignet: Von der Kommode aus oder vom Schrank herunter kann die Katze den kleinen Wirbelwind unerkannt beobachten und studieren. Vielleicht darf sie sich über ein auf ein Kinderschutzgitter montiertes Brett oder durch eine Katzenklappe in einem gemütlichen Raum „in Sicherheit bringen“?

So früh wie möglich

Ihre Katze muss in den ersten Jahren mit dem Nachwuchs oft auf Vieles verzichten, was ihr lieb und teuer ist. Bringen Sie Ihrem Kind so früh wie möglich bei, sich dem Stubentiger gegenüber respektvoll zu verhalten. Dann haben Sie gute Chancen auf ein tolles Team!

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