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Ginge es nach Katzen, dürfte der Winter getrost ausfallen – Stubentiger kommen nun mal abstammungsgemäß aus der Wüste. Grund genug, es den Schnurrern daheim schön gemütlich-kuschelig zu machen.

Vor der Freude für die Katz‘ kommt der Spaß für die Besitzer. Denn Katzen-Kuschel-Zubehör kann man entweder fröhlich shoppen oder selber machen. Was dem einzelnen Stubentiger gefällt, muss man jedoch meist ausprobieren.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Grundsätzlich hegen Katzen artbedingt bestimmte Vorlieben. Trotzdem unterscheiden sich die Tiere individuell zum Teil sehr. Alle Arten von Höhlen sind Katzen im Allgemeinen also recht willkommen. Dennoch gibt es einige, die Höhlen meiden. Paradoxerweise können dazu auch unsichere Tiere zählen, von denen man eigentlich annehmen müsste, sie würden sich in einer Höhle gerade besonders wohl fühlen. Tun sie auch – vorausgesetzt, die Höhle ermöglicht ihnen einen Überblick über die Außenwelt. Befürchtet eine Katze, in ihrer Höhle unliebsam überrascht zu werden und dann nicht flüchten zu können, wird sie die Höhle nicht aufsuchen. Deshalb bleibt oft auch so manche Höhle auf Kratzbäumen ungenutzt. Genauso häufig ist aber auch einfach nur der Eingang zu eng.

Was Katzen richtig toll finden

Wer seinem Stubentiger eine Kuschelhöhle verehren will, besorgt am besten ein Modell mit einem möglichst großen Einstieg. Hier hat Mieze den Überblick, kann sich bei Bedarf schnell aus dem Staub machen und dennoch behaglich unter einem schützenden Kuppel-Dach schlummern. Modelle mit einem kleinen Einschlupfloch, „Iglus“ zum Beispiel, eigenen sich für selbstsichere Katzen, von denen man weiß, dass sie die Abgeschiedenheit lieben. Einige schätzen es dann sogar, wenn der Einschlupf auch noch mit einem kleinen Vorhang verhängt ist. Oder wenn er hinter ihnen zufällt, wenn sie „eingeschlüpft“ sind, wie etwa in manchem Kuschel-Tunnel oder Kuschel-Sack. Auch wenn man eine klein gewachsene Katze hat, lohnt es sich übrigens, immer das größte Modell zu wählen. Denn wenn Mieze so richtig entspannt, liegt sie oft nicht mehr zusammengekringelt, sondern lang hingegossen.

Für „Bratlinge“

Manchmal fragt man sich, wie sie das aushalten, an Wärmequellen länger vor sich hinzubrutzeln: Katzen, die sich ohne Unterlage direkt auf oder unter Heizkörpern ausstrecken. Für solche Katzen empfehlen sich spezielle Heizkörperliegen. Vor allem dann, wenn der Heizkörper nur so schmal wie ein Brett ist. Gerade ältere Tiere, die vielleicht ein bisschen wetterfühlig oder besonders kälteempfindlich sind, finden auf einer Heizkörperliege die wohltuende Wärme, die sie brauchen. Manche können hier Stunden verbringen und unterbrechen ihre „Gar-Zeit“ nur, um hin und wieder einen Blick aus dem Fenster über der Heizung zu werfen. Damit dann nicht der Katzenpo kalt wird, sollte auf dem Fensterbrett eine weiche, isolierende Fensterbankauflage liegen.

Richtig aufstellen

Viele Katzen mögen übrigens auch Hundekörbchen und -bettchen mit hochgezogenem Rand sehr gern, gerade weil diese ihnen den so wichtigen Überblick ermöglichen. Am besten stellt man Katzen-Kuschel-Möbel nicht ebenerdig auf, sondern erhöht. Zum Beispiel auf einem Sideboard, einer Kommode oder sogar oben auf einem Schrank, sofern Mieze allein hoch- und runterklettern kann. Wer die Möglichkeit hat, kann für seinen Stubentiger auch eine kuschelige Hängematte oder einen Hängesitz installieren. So etwas hat mancher Mensch für sich oder die Kinder angeschafft – nur um ein ums andere Mal festzustellen, dass das schöne Teil zum Lieblingsplatz der Katze auserkoren wurde.

Tipps und Tricks in Sachen Katzen-Kuschel-Zubehör:

  • Höhlen mit möglichst großem Einstieg wählen
  • Kuschelige Ruheplätze möglichst erhöht anbieten

 
Empfehlung des Lindermann-Teams: Viele schöne Katzen-Kuschel-Sachen finden Sie übrigens auch in unserem Shop, z. B. ein „Iglu“  aus teddyweichem Plüsch, eine Heizkörperliege oder auch eine kuschelige „Kitty-Cosy-Fensterbankauflage”.
 
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