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Die Stoffwechselkrankheit Diabetes – im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt – ist eine tückische Angelegenheit. Und wenn sie nicht behandelt wird, ist sie durchweg lebensgefährlich. Daher gilt es zunächst, Diabetes als solches zu erkennen und für eine entsprechende Behandlung zu sorgen. Hierzu gehört auch, die Ernährung umzustellen.

Was aber sind die typischen Symptome für eine Zuckerkrankheit? Dazu zählt vermehrter Durst ebenso wie vermehrter Urin oder vermehrter Hunger. Andere Symptome sind deutliche Gewichtszu- oder Gewichtsabnahme, in seltenen Fällen auch die Veränderung des Fells oder die Trübung der Linse. Gehen Sie bei einem begründeten Verdacht auf Diabetes unbedingt zum Tierarzt! Er wird eine Blutuntersuchung vornehmen und die Diagnose stellen.

Diabetes wird wie beim Menschen auch bei Katzen mit Insulin behandelt. Dieses muss nicht nur kühl gelagert werden, sondern auch regelmäßig verabreicht werden. Außerdem sind regelmäßige Kontrollen des Blutzuckerspiegels erforderlich.

Darüber hinaus ist es notwendig, die Ernährung der Katze komplett umzustellen. Am einfachsten ist es, ein speziell für zuckerkranke Tiere entwickeltes Produkt zu verwenden. Das hat nämlich den Vorteil, Kohlehydrate – sprich Zuckermoleküle – nur ganz langsam in die Blutbahn abzugeben. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel über den gesamten Tag konstant gehalten werden.

Eine Schwierigkeit könnte eventuell darin bestehen, die Katze an das neue Futter zu gewöhnen – viele Tiere akzeptieren eine Umstellung ihrer Ernährung nur schlecht oder widerwillig. Da ein zusätzlicher Anreiz durch Leckerlis hier natürlich nicht in Frage kommt, müssen Sie viel Geduld aufbringen, um Ihre Katze dazu zu bringen, die Umstellung ihrer Kost anzunehmen. Wichtig ist hier, alles Wesentliche immer im engen Kontakt mit dem Tierarzt vorzunehmen – er wird Sie im Zweifel immer optimal beraten, was konkret zu tun und was zu unterlassen ist.

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