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Wenn wir Menschen bei Minusgraden hinausgehen, schützen wir uns mit Mantel und Stiefeln, Schal, Mütze und Handschuhen. Aber wie kommt Ihre Katze gut durch den Winter?

Bei knackigen Minusgraden möchte jeder Tierhalter natürlich seine Vierbeiner vor dem Frost schützen. Während bei Hunden mancher Besitzer sich mit gezielter Pfotenpflege gegen aggressives Streusalz und der Anschaffung von Hundeschuhen und Mantel befasst, fragt sich wiederum mancher Katzenhalter, was er seinem Stubentiger im Winter Gutes tun kann. Hier ein paar „heiße“ Tipps für die kalte Jahreszeit.

Mäntelchen für die Katze?

Nein, das benötigt man bei Katzen zum Glück nicht. Mit Ausnahme spezieller Rassen sind Katzen durch ihre Unterwolle schon recht gut eingemummelt. Zusätzlich stellen sich bei starker Kälte die einzelnen Haare so auf, dass sich eine gewisse Schutzschicht um den Körper bildet – ganz ähnlich wie der Zwiebeleffekt, wenn wir mehrere Schichten übereinander tragen. Für eine gewisse Zeit kommen viele Katzen also auch von allein ganz gut mit winterlichen Temperaturen klar.

„Frostschutz“ unnötig

Freigängerkatzen bewegen sich hauptsächlich auf natürlichem Untergrund. Die Gefahr, mit Streusalz in Kontakt zu kommen, ist für sie damit deutlich geringer als für Hunde. Läuft Ihre Katze allerdings häufiger über Streusalz, können Sie ihr sanft mit einem kleinen Tuch die Pfoten abreiben. Kleiner Trick für Kratzbürsten: Animieren Sie Ihre Katze sofort nach dem Reinkommen auf einem großen Handtuch zu wildem Spiel. Das Salz reibt sich ab und das Handtuch kann anschließend in die Wäsche. Für Ihr eigenes Grundstück wählen Sie am besten ein natürliches, ungiftiges Streuprodukt.

Besonderer Pfotenschutz in Form von Cremes oder Fetten ist in der Regel nicht nötig. Und: Auf dem Markt erhältliche Produkte sollten, wenn es denn sein muss, sehr genau auf Katzenverträglichkeit geprüft werden. Der Grund: Katzen putzen sich von Hause aus nun mal intensiv – auch an den Pfoten. Das heißt: Eine gut gemeinte Pfotenpflege-Salbe kann auch schnell im Magen ihres Stubentigers landen.

Nässe, Glatteis und andere Widrigkeiten

Schwieriger als sonniger Frost ist nasskaltes Wetter. Auch das beste Fell ist irgendwann durchfeuchtet. Kommt dann noch kalter Wind dazu, kann sich Ihre Katze durchaus verkühlen. Vielleicht geht Ihre Katze aber auch nur noch zögerlich raus, wenn sie Schnee oder Regen wittert? Die meisten Katzen freuen sich sehr, wenn für sie draußen einige wettergeschützte Ausguckplätze eingerichtet werden. So bleiben sie trocken, können aber trotzdem ihr Revier im Blick behalten.

Achtung: Zugluft

Nicht nur Freigänger kuscheln sich nach Abenteuern in der Kälte bevorzugt drinnen in die Hängematte vor der Heizung. Und auch Stubentiger haben es gerne warm und gemütlich, wenn sie von drinnen das winterliche Treiben beobachten. Bitte achten Sie darauf, dass es nicht kalt zieht, wo Ihre Katze sich bettet. Viele Katzen reagieren empfindlich auf Zugluft. Und für ein Tier, das durch die Nase atmet, ist jeder Schnupfen eine Qual. Tipp: Halten Sie häufiger mal die Hand an verschiedene Fenster- und Türrahmen. Mit einer leicht anzubringenden Fensterdichtung oder einer sogenannten Türdichtschiene können Sie es übrigens nicht nur Ihrer Katze, sondern auch sich selbst so richtig warm und mollig machen.

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