Während man mit Hunden gemeinsam Urlaub machen kann, stellt sich für Katzenhalter meist die Frage: „Wo bringe ich am besten meine Katze unter?“

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Sommerzeit ist Ferienzeit. Während man mit Hunden gemeinsam Urlaub machen kann, stellt sich für Katzenhalter meist die Frage: „Wo bringe ich am besten meine Katze unter?“

Soll die Katze während des Urlaubs in eine Katzenpension? Oder zu Freunden? Kann man es ihr zumuten, alleine zuhause zu bleiben? Oder könnte man sie vielleicht sogar mit in den Urlaub nehmen?

Katzen sind „Gewohnheitstiere“

Die Katze mit in den Urlaub zu nehmen, mag für manchen Menschen verlockend sein. Für die meisten Katzen ist dies jedoch der absolute Albtraum. Sie werden aus ihrem vertrauten Revier herausgerissen und in eine fremde Gegend gebracht. Besonders kritisch ist allerdings die Reise selbst. Lange Autofahrten oder gar eine Flugreise sind für viele Katzen mehr, als sie seelisch und körperlich verkraften können. Ein gemeinsamer Urlaub ist nur mit absoluten Ausnahmekatzen eine gute Idee.

Ausweg Katzenhotel?

Wenn Mieze in ihr eigenes Hotel, die Katzenpension zieht, ist zumindest ihre Versorgung sichergestellt. Allerdings darf man auch bei dieser Option nicht unterschätzen, wie lange viele Katzen brauchen, bis sie sich in einer unbekannten Umgebung sicher fühlen. Wenn es dennoch unbedingt eine Katzenpension sein soll: Wählen Sie eine, in der Ihr Tiger nicht in einer kleinen Box, sondern in einem schönen Zimmer mit Gartenblick und einer Vielzahl von Kuschel- und Rückzugsplätzen untergebracht wird. In diesem Zimmer sind natürlich zeitgleich KEINE fremden Katzen untergebracht. Die Wohnung von Freunden erfüllt diese Kriterien oft ebenfalls – es sei denn, beide Katzen kennen und mögen sich.

Am schönsten ist es immer noch zu Hause …

Könnten Katzen die Entscheidung treffen, würden wohl 99,9% darauf bestehen, zuhause versorgt zu werden, während ausnahmsweise mal ihre Menschen in der Weltgeschichte „herumstreunern“ gehen. Laden Sie doch eine gute Freundin oder Verwandte zu einem Katzenversorgungsurlaub ein. Dann sind Betreuung und Unterhaltung gewährleistet. Sind Ihre Katzen eher misstrauisch, könnte ein fremder Mensch mitten im Revier sie allerdings überfordern.

Die klassische und meist für alle beste Lösung sind regelmäßige Versorgungsbesuche. Erfolgen diese aber zu selten, wird das die Katze aufgrund der unerwarteten Veränderung ihres Lebens in Kombination mit ungestillten Bedürfnissen eher verunsichern, was Erkrankungen oder Verhaltensprobleme zur Folge haben kann.

Betreuung de luxe: Halbpension mit Spiel & Spaß

Deshalb sollte mindestens zweimal täglich jemand vorbeikommen, der frisches Futter bereitstellt, die Katzenklos reinigt und den Katzen Streicheleinheiten und Spiele anbietet. Die Betreuung darf auch gerne auf zwei oder drei Personen aufgeteilt werden. Ist es schwierig, dies privat zu organisieren, kann die Hilfe der Nachbarin oder der Dame, mit der man ein gegenseitiges Katzenversorgungsarrangement hat, durch professionelle Katzensitter ergänzt werden.

So wissen Sie Ihre Katze gut versorgt und können beruhigt in Ihren wohlverdienten Urlaub fahren!

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