cute pet chinchilla©phototalk -iStock.com

Chinchillas stammen ursprünglich aus Südamerika. Als mittelgroße Nagetiere mit buschigem Schwanz und dichtem, grauem oder graubraunem Fell erfreuen Sie sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Doch was gilt es in Sachen Chinchilla-Haltung alles zu beachten?

In freier Wildbahn leben die nachtaktiven und pflanzenfressenden Chinchillas meist in gebirgigen Gegenden. Sie bevorzugen Höhlen oder Felsspalten sowie das Zusammenleben in Gruppen. Diese Besonderheiten spielen natürlich auch bei der heimischen Chinchilla-Haltung eine Rolle. Zunächst einmal sollten Sie kritisch hinterfragen, ob Chinchillas ein geeignetes Haustier für Kinder bzw. Familien sind. Wir sagen: Da es sich wie bereits erwähnt um eher nachtaktive Tiere handelt, kommen für Kinder dann doch eher Kaninchen in Frage.

Was die eigentliche Erstausstattung betrifft, so benötigen Sie zunächst einmal einen geräumigen Käfig, der genügend Raum für mindestens zwei Chinchillas bietet – von der Einzelhaltung ist aus genannten Gründen abzusehen. Generell kommen Kaninchenkäfige ebenso wie Hamsterkäfige auch für Chinchillas in Betracht.

Der Käfig selbst wird dann mit ein paar notwendigen Utensilien bestückt. Hierzu gehört vor allem eine Höhle bzw. ein Rückzugsraum. Wir empfehlen beispielsweise das Trixie Natural Living Haus Tilde mit Kuschelbett vom Online-Tierbedarfsportal caruzoo.de. Das ist ebenso rustikal wie robust und bietet drinnen & draußen viel gemütliche Kuschel-Fläche für die Nager. Weiterer Vorteil: das Bett ist herausnehmbar und waschbar bei 30 Grad – eine wirklich praktische Vereinfachung im Bereich Chinchilla-Haltung. Übrigens: nicht jedes Chinchilla benötigt zwingend seine eigene Höhle! Als Gruppentiere mögen sie es, gemeinsam und aneinander gekuschelt zu entspannen.

Als nächstes benötigen die Pflanzenfresser eine Heuraufe. Eine solche Raufe bietet gegenüber dem „klassischen Heu-Haufen“ eine Reihe von Vorteilen. Erstens, das Futter ist speziell bei der Haltung mehrerer Tiere gleichzeitig viel besser erreichbar. Zweitens kann ein Futter, das nicht mit dem Boden in Berührung kommt, viel schlechter verderben oder verschmutzt werden. Und drittens sorgen die in diesem Angebot enthaltenen zwei zusätzlichen Futternäpfe für noch weniger Konkurrenzkampf.

Übrigen: Ganz unabhängig von der Heuraufe ist die Anschaffung eines stabilen Futternapfes natürlich Pflicht. Wie wäre es beispielsweise mit dem Trixie Keramiknapf für Kaninchen? Dieser ist für Chinchillas selbstverständlich ebenfalls geeignet, und mit seinem runden Rand und seinem hohen Eigengewicht verhindert er jedweden Zoff bei der Essensausage.

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