Foto: Earl Robbins - Fotolia.com

 

Diese pfiffigen Waldbewohner sind ein weiterer Knüller aus der Trickkiste von Mutter Natur. Gleithörnchen haben etwas drauf, wovon viele Menschen nur träumen können: durch die Lüfte fliegen.

Die dämmerungs- und nachtaktiven Nagetiere, die auch Flughörnchen genannt werden, betreiben das zwar nicht aktiv, wie beispielsweise Vögel. Aber sie können von Baum zu Baum durch die Lüfte schweben – und das über Distanzen bis zu 80 Metern. Bei größeren Arten wie dem Riesengleithörnchen wurde sogar schon ein Gleitflug von bis zu 450 Metern beobachtet. Wie das funktioniert? Sie besitzen eine Flughaut zwischen den Vorder- und Hinterbeinen, die sie bei ihren „Flugmanövern“ weit aufspannen, um nach einem gezielten Satz in die Luft davonzugleiten. Richtung und Balance werden mit den Gliedmaßen und dem buschigen Schwanz gesteuert. Da wird sich manch Marder auf dem Baum schon schwarz geärgert haben, der mal eben auf die Schnelle Beute machen wollte. Die verschiedenen Arten der Gleithörnchen leben in asiatischen Gefilden, aber auch in Europa, Russland sowie Nord- und Südamerika.

 

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