Im Bereich Grünfutter empfehlen wir Ihnen Obst, beispielsweise Bananen, Beerenfrüchte oder auch Birnen. Wie oben bereits erwähnt, haben Degus jedoch sehr empfindliche Mägen, und von daher sollten Sie mit dem Verfüttern von Obst wirklich sehr sparsam umgehen. Stattdessen können Sie auf Gemüse zurückgreifen, wobei das Spektrum von der Kartoffel über die Karotte bis zur Gurke reicht. Beachten Sie hierbei aber bitte die Menge, welche sicherlich über dem Leckerli liegen, aber eben auch deutlich unter dem Grundfutter liegen sollte.

Zuletzt das Raufutter. Hier empfehlen wir Ihnen beispielsweise die JR Löwenzahn-Wurzeln. Diese verfügen über einen besonders hohen Rohfaser-Anteil, stellen einen prima Ernährungs-Zusatz dar und sind bei alledem auch noch rundum gesund.

Der eigentliche Schwerpunkt im Bereich Raufutter liegt allerdings beim Heu. Wie alle Nager brauchen auch Degus recht viel davon, und zwar zum Knabbern ebenso wie zum Verstecken bzw. Wohnen. Und wie bei allen Nagern gilt auch hier der Grundsatz, immer genügend Heu-Nachschub im Haus zu haben sowie „abgenutztes“ Heu regelmäßig – im Idealfall täglich – durch frisches zu ersetzen. Übrigens: neben dem im Handel erhältlichen Nager-Heu gibt es, zumindest für Nicht-Städter, die Möglichkeit, einen Heuballen beim Bauern für vergleichsweise wenig Geld zu kaufen. So ein Ballen hält eine ganze Weile, und direkt vom Erzeuger stammt er halt auch. Allerdings sollten Sie den Ballen trocken einlagern, damit er nicht faulen kann.

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

Foto: Degu©-mahout-Fotolia.com

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