Diese faszinierenden Querzahnmolche aus Mexiko kannten schon die Azteken, die dem Tier auch seinen drolligen Namen verpassten. Axolotl weisen gegenüber den meisten anderen Amphibien etwas ganz Besonderes auf: Anders als beispielsweise Frösche machen sie keine Umwandlung von der Kaulquappe zum erwachsenen Lurch durch, da ihn dazu ein entsprechendes Hormon fehlt. Zwar wachsen ihnen nach dem Schlupf auch allmählich Arme und Beine und sie werden auch geschlechtsreif. Im Gegensatz zum Frosch aber behalten sie natürlicherweise ihre Larvengestalt, ihre imposanten Kiemenbüschel und bleiben im Wasser.

Und: Beißt ihnen ein Artgenosse oder Fressfeind mal ein Beinchen ab, wächst das einfach wieder nach – inklusive der Zehen, versteht sich. Dieses Phänomen hat in letzter Zeit auch Forscher aus der Humanmedizin auf den Plan gerufen, die diese „Selbst-Reparatur“ gerne für den Menschen nutzbar machen möchten, zum Beispiel für Unfallopfer.

Die Wildfarbe der Axolotl ist übrigens braun. Bei den weißen Exemplaren handelt es sich um Züchtungen.
 

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