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Des Abends, liebe Leserinnen und Leser, also dann, wenn das Tagwerk geschafft ist, alle schmutzige Wäsche gewaschen wurde und die lieben Kleinen im Bette liegen, macht man es sich gerne mal gemütlich: Ein gutes Buch, wahlweise auch eine schwarze Fernbedienung in der Hand, und schon kann der bequeme Teil beginnen. Und was darf da auf keinen Fall fehlen? Ne Tüte Chips. Und ein paar Leckerlis für Bello!

Ja genau, warum soll ein Hund eigentlich nicht auch mal Schwein haben? So ein Borstenvieh, in mundgroße Stücke geschnitten, sei es roh, getrocknet oder gebraten, ist nämlich ein tolles Leckerli. Und Leckerlis müssen sein! Die belohnen, die stiften Freundschaften und festigen sie, und wehe dem armen Hund von Herrchen, der seinem vierbeinigen Freund nie eine kleine Freude gemacht hat – der mag sich bei passender Gelegenheit daran erinnern, und zwar genau dann, wenn sie es gerade am nötigsten haben.

Und wohin geht der Trend bei Leckerlis? In zwei entgegengesetzte Richtungen, wie das heutzutage üblich ist. Trend eins: selbst zubereiten! Seit tägliche TV-Kochshows die Gerichts-Soaps in ihre wohlverdienten Schranken verwiesen haben, scheint beinahe jeder zum Kochlöffel zu greifen, sogar nicht-öffentlich, und auch das Internet steckt voller leckerer Rezepte, zum Beispiel das hier: 200 g Vollkornmehl, 200 g Vollkornflocken, 3 Eier, 1 EL Olivenöl und 125 g Leberwurst vermengen, ausrollen, ausstechen, backen – und fertig sind die Weihnachtsstern-Hundeplätzen zu jeder Jahreszeit. Im übrigen scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Markus Lanz gemeinsam mit den 3 Jacob-Pudeln sowie den dazu gehörigen gleichnamigen Sisters eine gemeinsame Hunde-Kochshow vom Zaume der Quote brecht. Special Guest Star: Sarah Wagenknecht mit je einem Nudelholz in der Hand.

Der andere Leckerli-Trend sind so genannte Convenience-Produkte. „Convenience“ kommt aus dem Englischen und meint „bequem“, klingt aber viel hipster. Konkret sind damit industriell gefertigte Leckerlis gemeint, wobei es hier wiederum die Auswahl zwischen gut und schlecht gibt. Schlecht geht so: Übertrieben billig, eklig chemisch, voll ungesund. Hierzu zählt aber auch etwas so scheinbar Unverdächtiges wie spezielle Hundeschokolade. Die besitzt zwar einen reduzierten Kakao- und Zuckergehalt, ist aber trotzdem nicht unproblematisch, weil Hunde eigentlich gar keinen Zucker zu sich nehmen sollten. Daher unser Tipp: lassen Sie die Finger davon!

Gute Leckerlis wiederum sind beispielsweise Kauknochen in diversen Geschmacks- und Formvarianten sowie mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bei caruzoo.de. Die haben den Vorteil, nicht nur lecker und relativ naturbelassen zu sein, sondern auch indirekt zur Zahnpflege beim Hund beizutragen – weil viel Kauen und Beißen ist bei denen ungefähr das selbe wie die Zahnbürste bzw. Kukident-Tablette beim Menschen. Ob Ihr Hund sich die Zähne lieber mit Hähnchen, Rind oder Truthahn pflegt, ist wiederum seine Sache. Hauptsache, es schmeckt! So sagte schon der Schutzpatron aller Naschkatzen bei den Hunden, der Heilige Sankt Bernhardiner, und der muss es ja schließlich wissen.

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

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