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Verehrte Damen. Denkt hier eigentlich auch mal jemand an die Kinder? Wir schon. Diese kleinen, süßen, sabbernden und immerzu pupsenden Geschöpfe, die unser Herz erweichen und uns anrühren wie einen labbrigen Teig. Diese goldigen kleinen Wesen mit ihren drolligen großen Augen, den zappelnden Gliedmaßen und dem butterzarten Fell – also bei Welpen zumindest. Ja, da denken wir ständig dran, mehr noch: wir wissen sogar, was sie selbst und ihre Mütter so alles brauchen!

Nun denn: Wenn die Sache mit den Bienchen und den Blümchen sich einer Hündin bemächtigt hat, wird sie nicht selten trächtig, und das reimt sich nicht nur lau, sondern hat noch viele andere Konsequenzen. Mal eben 20 km um den Grunewald joggen? Vergessen Sie’s! Wer schwanger ist, verdient unseren Respekt, mehr noch, er verdient Schonung, und wenn es sich diesem „er“ um eine „sie“ handelt, erst recht. Wer eine Mama hat, der weiß: Mutter sein ist nicht leicht! Die lieben Kleinen hängen an den Zitzen, sie wollen gesäugt und liebkost werden, das schlaucht. Und es schlaucht schon viel früher, nämlich dann, wenn das Leben als solches sich im Innenbereich des Hundes entfaltet, wächst und gedeiht.

In diesem Sinne: ein Lob auf die Schwangeren sowie deren Mühen und Lasten! Und ein weiteres Lob auf caruzoo.de, der offiziellen Interessensvertretung für werdende Hunde und alle, die es werden wollen. Denn das eine, liebe Hundehalter, müsst Ihr Euch jetzt mal hinter die Ohren schreiben: Wer trächtig ist oder stillt, braucht richtig gutes Futter. Und wo finden wir das? Bei besagtem caruzoo.de, janz jenau.

Weil das Leben nun mal Nahrung braucht, empfehlen wir Ihnen, tragende Hündinnen spätestens ab der zweiten Hälfte der Schwangerschaft mehr als bloß einmal täglich zu füttern. Warum? Weil die lieben Kleinen auf den Magen drücken, und da passt dann einfach nicht mehr so viel rein. Selbiges gilt übrigens auch für säugende Damen! Denn Milch fällt nicht vom Himmel, sie muss produziert werden, und wie bei jeder Produktionsstätte funktioniert ohne ordentliche Betankung rein gar nix. Dabei dürfen Sie die Gefahren eines dicken Popos sowie von Orangenhaut in diesem speziellen Fall geflissentlich vernachlässigen! Der Kalorienverschleißausgleich hat hier einfach oberste Priorität. Hinzu kommt: ein in der Regel gut befellter Hund hat weitaus weniger Probleme mit Orangenhaut als ein Mensch.

Grundsätzlich gilt: Bitte füttern Sie nur mit Futter mit 25 % erhöhtem Proteingehalt. Proteine sind gut, die haben Power, da schießt der Embryo voll gut ins Kraut, und die Milch hat richtig Schmackes. Allerdings sollte die Futterumstellung rechtzeitig erfolgen, d.h. spätestens vier Wochen vor dem erwarteten Wurf-Termin. Denn auch hier gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft ein latent zu geringer Proteingehalt!

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