Foto: Svetlana Gladkova - Fotolia.com

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Katzen kann man ja bekanntlich nicht erziehen. Doch kann man! Natürlich muss man Katzen ganz anders Erziehen als Hunde, das heist auch mit anderen Trainingsmethoden. Wichtig ist, dass die Katze Grenzen und Regeln kennt, damit das Zusammenleben auch funktioniert. Auf den Erfolg von Kommandos, wie “Platz” “Gibt Laut” und “Bei Fuß” brauchen Sie dabei aber nicht hoffen.

Zugegeben Katzen sind schon schlau, aber das heißt nicht, dass sie bestimmte Dinge nicht lernen müssen. Zum Beispiel, dass man nicht auf den Herd springt. Woher soll die Katze schließlich wissen, dass die Platten heiß sind? Und wir wollen ja nicht, dass sie sich erst verbrennt bevor sie etwas merkt. Genauso, oder zumindest ähnlich, verhält es sich mit dem Akzeptieren der Wohnungstür als Barriere, auch wenn diese offen steht. Wir alle wissen wie schnell die Katze durch huscht. Und es lebt sich einfach angenehmer wenn man die Katze nicht jedes Mal einsperren muss, wenn man die Wohnungstür öffnet.

Immer eine Alternative anbieten

Wer nicht will, dass die Katze irgendetwas nicht tut, der wird mit Geschrei genauso wenig weiter kommen wie mit Autorität, das wird ihre Katze nicht interessieren. Arbeiten Sie besser mit Belohnungen. So lernt die Katze, was das Richtige und was das Falsche ist. Sie können auch mit einem Klicker und Leckerli arbeiten, eine Methode die Erfolg verspricht. Das Wichtigste ist jedoch, dass sie der Katze immer eine positive Alternative bieten. Wollen Sie nicht, dass die Katze auf den Tisch springt, dann machen Sie ihr ein gemütliches Plätzchen an einer anderen Stelle. Dabei sitzt die Katze natürlich immer gerne oben. Denn sie hat gerne den Durchblick.

Bleiben Sie also geduldig und rechnen Sie immer mit der Intelligenz ihrer Katze.

Herzlich,

Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

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