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Meistens verläuft das Leben mit der Katze recht reibungslos. Treten plötzlich Schwierigkeiten auf, sind diese oft nicht leicht zu lösen. Spezialisierte Verhaltensberaterinnen können viel Leid und Nerven ersparen. Aber wie erkennen Sie einen seriösen Profi?

Ihre Katze erleichtert sich mit Vorliebe auf dem Sofa oder hinterlässt deutliche Kratzspuren an der Tapete? Werden Sie jeden Morgen um 4 Uhr geweckt oder bekommen Sie manchmal die Krallen Ihrer Katze zu spüren? Hängt der Haussegen zwischen Ihren Katzen schief?

Wie funktioniert Katzenverhaltensberatung?

Bei diesen und anderen Schwierigkeiten mit dem Stubentiger gilt es herauszufinden, welche Gründe hinter dem Verhalten Ihrer Katze stecken. Für die meisten problematischen Verhaltensweisen gibt es zahlreiche mögliche Ursachen. Wenn Sie eine „Katzenpsychologin“ konsultieren, wird diese Ihrer Katze zunächst genau auf den Zahn fühlen. Durch Fragen an Sie und Beobachtung der Katze bei Ihnen zu Hause macht sie sich ein detailliertes Bild der Situation. Im nächsten Schritt erstellt die Katzenpsychologin einen Therapie- bzw. Trainingsplan, den Sie dann in den nächsten Wochen mit Ihrer Katze umsetzen. Je nach Problem geht es dabei um Veränderungen im Alltag oder im Umfeld der Katze und gezielte Trainings mit der Katze. Katzen können viel lernen, wenn man es ihnen nur richtig vermittelt.

Wie erkennen Sie eine gute Katzenpsychologin?

Jeder, der sich berufen fühlt, darf sich Katzenpsychologe nennen. Deshalb sollten Sie die Verhaltensberaterin Ihres Vertrauens sorgfältig auswählen. Seriöse Fachleute geben Auskunft über ihre Qualifikationen. Achten Sie darauf, dass wirklich eine tierpsychologische Ausbildung mit Spezialgebiet Katze vorliegt.

Und. Fragen Sie schon am Telefon nach den Methoden, mit denen gearbeitet wird. Eine gute Katzenpsychologin kann Ihnen die Grundprinzipien ihrer Arbeit verständlich darlegen, und sie wird für ein Problem immer mehrere Lösungsansätze parat haben. Nur dann kann sie auch nach einem intensiven Gespräch einen genau für Sie und Ihre Katze passenden Therapieplan erstellen.

Und wie teuer ist das?

Die Beratungspreise variieren durchaus. Seien Sie vorsichtig, wenn es allzu günstig wird. Dann sind möglicherweise „Hobbypsychologinnen“ am Werk. Katzenverhaltensberaterinnen arbeiten selbstständig und decken vom Honorar alle ihre Kosten. Es fällt nicht nur die reine Beratungszeit an, sondern hinzu kommen Vorgespräche, Vor- und Nachbereitung sowie gegebenenfalls eine schriftliche Ausarbeitung. Das Honorar für eine Profi-Beratung liegt in der Regel zwischen 40 und 80 Euro pro Stunde. Das für Mensch und Katze abgekürzte Leid sowie beispielsweise die Rettung des Sofas vor Pinkelattacken lassen dies aber schnell zu einer lohnenswerten Investition werden.

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