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Schon gewusst? Der Begriff Apportieren stammt vom Französischen Wort „apporter“ und bedeutet „herbeibringen“. Ursprünglich ging es dabei nicht um das spielerische Werfen und Zurückbringen von Stöcken, Bällen oder Wurfgegenständen, sondern um das Apportieren eines von einem Jäger erlegten Wildtieres oder Vogels – ein ganz praktischer Vorgang also, bei dem der Jagdhund dem Jäger die Arbeit erleichterte.

Beim Apportieren kommt dem Menschen zugute, dass dem Tier diese Spielart der Jagd quasi in der Natur liegt. Dabei fungiert er als Teil des Rudels, das auf Kommando des Rudelführers – sprich des Menschen – „Apportier-Dienste“ leistet und dem Herrchen die „Beute“ als Ranghöherem überlässt. Diesem Vorgang liegt der ganz einfache Mechanismus zugrunde, dass diejenigen, die im Rudel das Sagen haben, auch als erste fressen dürfen, wobei der Rangniedere nicht gänzlich ausgeschlossen werden darf – er muss also, sei es durch fortlaufendes Apportier-Spielen und/oder ein entsprechendes Leckerli, ebenfalls belohnt werden.

So sehr das Apportieren dem Hund grundsätzlich im Blut liegt, so sinnvoll ist es nichtsdestoweniger, es gründlich einzustudieren – immerhin ist das Zusammenleben mit Menschen nicht identisch mit einem rein tierischen Rudel, und wie bei jedem Spiel gibt es Spielregeln, an die sich das Tier zu halten hat. Dabei ist es für den Hund auch wichtig, seine Instinkte im Zaum zu halten und jederzeit auf die Kommandos des Menschen zu hören. Da dies – zumindest im Anfangsstadium – weder ganz einfach noch völlig selbstverständlich ist, empfiehlt sich in der Lernphase die Verwendung einer Schleppleine mit Gurtband beispielsweise von caruzoo.de. Mit diesem Gerät genießt der Hund eine relativ große Bewegungsfreiheit – und der Halter ein Höchstmaß an Sicherheit, dass der Hund im Eifer des Gefechts nicht ausbüxt.

Als Apportier-Gerät empfehlen wir das Apportier-Holz von Trixie. Das ist robust, bissfest, naturbelassen und schwer genug, um es mühelos mehr als ein paar Meter zu werfen. Weiterer Vorteil: als Echtholz-Produkt kann es schwimmen – und ist somit problemlos bei Apportier-Übungen am Strand einsetzbar. Im Übrigen sei erwähnt, dass das zudem sehr pflegeleichte Holz lange hält – und anders als ein modriges Stück Ast überall hin mitgenommen werden kann.

Wer indes auf der Suche nach einer Nicht-Holz-Variante ist, dem können wir den Boomer Vollgummi Football empfehlen. Dieses Gerät ist ebenfalls sehr robust und lange haltbar, und durch seine besondere Form eignet es sich für Herrchen besonders gut zum Werfen. Besonders praktisch: durch das im Football enthaltene Vanille-Aroma kann der Hund den Ball auch erschnüffeln, und ein eingebauter Squeeker schafft zusätzliche Spiel-Anreize. Nicht zu vergessen seien an dieser Stelle die knallbunten Farben des Footballs – eine super Hilfe vor allem für Menschen, falls der Ball doch einmal nicht von Bello gefunden werden sollte.

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