Nicht nur hohe Stockwerke stellen eine tödliche Gefahr dar. Auch wenn der Vierbeiner „nur“ aus der zweiten Etage stürzt, ist das keine Lebensversicherung.

Katzen verfügen zwar über einen Reflex, mit dem sie sich während eines Sturzes in der Luft so drehen können, dass sie sicher auf den Beinen landen. Je nach Ausgangsstellung vor dem Sturz bleibt den Vierbeinern häufig aber gar nicht mehr die Zeit, sich in die richtige Position zu drehen und auf allen vier Pfoten abzufedern. Mit fatalen Folgen: Im schlimmsten Fall bricht sich die Katze sogar das Genick.

Was tun nach einem Sturz?

Ist die Katze aus dem Fenster gestürzt, sollte man sie behutsam zurück in die Wohnung tragen und auf Verletzungen überprüfen. Allerdings kann man sich nicht allein auf äußere Anzeichen verlassen. „Das Tückische ist, dass man innere Verletzungen nicht so gut ausschließen kann“, erklärt Tierarzt Florian Reichert. Deswegen sollte man nach einem Fenstersturz immer eine Tierpraxis aufsuchen. Dort kann beispielsweise ein Röntgenbild Aufschluss über den Zustand des Stubentigers geben.

Unfallrisiko senken

Leider sind Katzen nach so einem Erlebnis selten geläutert. Es wird sie nicht davon abhalten, weiterhin auf dem Fenstersims herumzuhangeln. „Katzen lernen nicht daraus. Das Beste ist also, ein Katzennetz vor dem Fenster anzubringen“, so Florian Reichert. Im Fachhandel sind reißfeste Netze erhältlich, die sich an Fenstern und Balkonen anbringen lassen.

Tipps:

  • Bei Wohnungskatzen in mehrstöckigen Häusern ist es ratsam, schon ab der ersten Etage Netze an Fenstern und Balkonen anzubringen
  • Nach einem Sturz sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden, um innere Verletzungen auszuschließen

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