Foto: JcJg Photography - Fotolia.com

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Der Sommer ist toll! Urlaubszeit, Badevergnügen, Sonnen im Garten. So manch Zweibeiner genießt die hohen Temperaturen in vollen Zügen, leicht bekleidet und eingecremt. Da Hunde, Katzen und Kaninchen den Temperaturen nur bedingt entkommen können, geschweige denn sich mal schnell das Fell ausziehen, haben wir Ihnen heute ein paar Tipps zusammengefasst, wie Sie die Sommertemperaturen auch für Ihre Haustiere erträglicher machen. Was Ihr Vierbeiner ab 28°C plus braucht, was Sie meiden, worauf Sie achten und wie Sie in überhitzten Situationen handeln müssen, das gibt es heute zu lesen auf Lindermann’s Tierwelt.

Katzen
Katzen stecken die hohen Temperaturen noch am besten weg. Bis zu einem gewissen Maß genießen die ursprünglichen Wüsten- und Steppenbewohner die Sonne sogar. Doch jeder Sonnenanbeter hat seine Grenze. Freigängerkatzen suchen sich selbst Ihre schattigen Plätze, Wohnungskatzen sollten Sie ein kühles Plätzchen schaffen. Am besten lüften Sie morgens kräftig durch und schließen dann die Rollläden oder Jalousien. Lüften Sie bitte nur unter Aufsicht, es sei denn, Sie haben ein Katzennetz am Fenster installiert, es konnte leider schon so manche Katze dem Drang der Neugier nicht wiederstehen. Auch das Kippen der Fenster birgt enorme Gefahren. Katzen können beim Versuch durch das gekippte Fenster zu türmen stecken bleiben und das kann zu bösen Quetschungen führen, deren Ergebnis wir hier nicht aussprechen wollen. Bieten Sie Wasser an, Wasser ohne Ende! So können die Katzen Ihren Flüssigkeitshaushalt regulieren.

Wenn Ihre Katzen träge dem Nichtstun verfallen, können Sie die Miezen mit einen feuchten, kühlen Handtuch erfreuen. Einfach sachte die Ohren und den Rücken abreiben. Herrlich erfrischend! Sonnenbäder die  zu lange dauern, können zu Hitzestau und Sonnenbrand führen. Besonders Tiere mit weißen Ohren und Gesichtern holen sich schnell eine Verbrennung an Ohren und Nase.
Sollten Sie einen Teich, Fluss, Tümpel, Pool oder eine andere nicht katzenkompatible Wasservorrichtung im Garten haben, sichern Sie diese! Es haben leider auch hier schon mehrere Katzen ihre sieben Leben für eine schnelle Erfrischung gegeben.

Hunde
Da Hunde im Grunde, außer an den Pfoten und dem Nasenrücken, nicht schwitzen können, tun sie sich schwer die Hitze zu regulieren. So sind Sie bei heißen Temperaturen umso empfindlicher. Hunde regulieren die Körperhitze durch das Hecheln. Beim Hecheln atmet der Hund zehn Mal schneller. Dadurch werden Wärme und Luftfeuchtigkeit abgegeben und so das zirkulierende Blut gekühlt. Übergewichtige und fellbepackte Vierbeiner haben es bei diesen Temperaturen besonders schwer. Denken Sie am besten frühzeitig über eine Diät und bei Zeit über einen Hundehaarschnitt nach, um die Risiken für Herz-Kreislauf-Probleme zu senken.

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