Kopie-von-Katze-Erziehung©-Willee-Cole-Fotolia.com

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Kann man Katzen erziehen? Klare Antwort – JA! Allerdings braucht es hierzu ein wenig mehr Geduld und Konsequenz als bei den lieben Hunden. Katzen werden Ihrem Ruf gerecht besonders eigensinnig zu sein. Eine Katze erzieht man nachhaltig durch loben und belohnen. Bestrafen ist bei der Katzenerziehung kontraproduktiv. Katzen merken sich Belohnungen sehr schnell, ebenso die Bestrafungen. Bestraft man zu häufig oder falsch, verliert die Katze schnell das Vertrauen in Herrchen oder Frauchen. Die berühmte Wasserpistole sollte man also besser im Regal liegen lassen. Beim Bestrafen, achten Sie unbedingt auf das richtige Maß! Die Katze soll nicht in Angst versetzt werden, als unangenehm darf die Katze die Erziehungsmaßnahme wahrnehmen. UND! Sie müssen dann dringend konsequent sein – Fehlverhalten wirklich jedes einzelne Mal tadeln.

Katzen erziehen – der richtige Weg

Arbeiten Sie mit Lob und Belohnung. Anstelle zu schimpfen wenn die Katze in der Küche über die Arbeitsfläche schleicht, bieten Sie Ihr eine Alternative. Stellen Sie einen Hocker neben die Arbeitsfläche und setzen Sie die Katze jedes Mal darauf, wenn sie die wieder die Theke entert. Das wiederholen Sie mit stoischer Gelassenheit. Bleibt die Katze dort einen Moment ruhig sitzen, belohnen Sie sie, zum Beispiel mit dem Miamor Cat Confect, das ist reich an Vitaminen und schmeckt tierisch gut. Mit der Zeit lernt die Katze, dass es sich für Sie lohnt auf dem Hocker zu bleiben. Ein Clicker wie der TRIXIE Soft Clicker unterstützt das Training, die Katze wird mit dem Clickgeräusch ein positives Ereignis verbinden und gerne mitarbeiten.
Weiter sollten Sie einen Wortlaut für Fehlverhalten etablieren. Ein bestimmendes Nein, Aus oder Stop wird von der Katze, bei konsequenter Nutzung und richtiger Betonung ein Signal für unerwünschtes Verhalten. Holen Sie Ihre Familie ins Boot. Es macht wenig Sinn, wenn nur Sie diese Regeln konsequent umsetzten. Mietze hat schnell raus beim wem sie machen kann was sie will.

Was mache ich gegen Unsauberkeit?

Zwang hat in der Katzenerziehung keinen Nutzen. Sollte Ihre Katze lieber ins Eck oder auf den Teppich machen, hat das einen Grund. Es gilt also den Grund zu beseitigen und nicht die Katze mit Zwang aufs Töpfchen zu setzen. Katzen reagieren negativ auf Stress, Zwang und Druck. So manifestiert sich das Übel eher, als das es behoben wird. Das Meiden des Klos hat häufig den Grund, dass dieses nicht sauber genug ist, tägliche Reinigung versteht sich also von selbst. Am besten ein Klo mehr im Haus haben, als Katzen im Haushalt leben. Krankheiten wie Blasenentzündungen oder Ängste aufgrund von Rivalitätsstreitigkeiten sind ebenso Gründe. Bei mehreren Katzen kann es vorkommen, dass einer Ihrer Tiger zum Außenseiter mutiert und beim Toilettengang von den anderen abgehalten, geärgert oder angegangen wird.

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