Überhaupt spielen! Sehen Sie ja zu, dass immer reichlich Katzenspielzeug bevorraten. Regnet es draußen beispielsweise junge Hunde, bietet ein gemeinsamer Spieleabend dann eine ideale Gelegenheit, um soziale Bindungen zu festigen, bestehende Hackordnungen zu hinterfragen oder überhaupt erst auszuhecken. Besonders empfehlenswert: Spielmäuse! Eine gute Alternative zu echten Mäusen nicht nur dann, wenn es schneit – und eine super Möglichkeit für das Tier, seine müden Knochen in Schuss zu halten. Oder Stehaufmäuse! Die haben den Vorteil, zusätzlich die Geschicklichkeit der Mietze zu trainieren. Ebenfalls sehr beliebt: Bälle! Die sind rund, die rollen wie verrückt, wenn man sie anstupst, und wir merken mal wieder: Ist es nicht wunderschön, mit welch einfachen Mitteln man Katzen und Männern eine Freude bereiten kann?

Apropos. Katzen wie Kerle lieben es gleichermaßen, auf einen Baum zu klettern und in die Gegend zu glotzen. Dann werden sie philosophisch, denken über das große Weltganze nach, finden sich selbst ziemlich tiefgängig und halten nebenbei nach Mäusen, Mietzen, Sportwagen und Wildschweinen Ausschau. Verflixte Axt, es sind die Gene! Na ja, jedenfalls hilft der Katze ein Katzenbaum mit Plattform ganz erheblich, die ganz natürliche Seite ihrer Natur auszuleben – und ganz nebenbei noch ein wenig klettern zu üben für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass sie es verlernt haben sollte. Weiterer Vorteil: der Katzenbaum ist in der Regel zugleich auch ein Kratzbaum! Das heißt, die Katze kann sich nebenher noch so lange die Krallen wetzen, bis der Winter rum ist und vor der ersten Frühlingssonne kapituliert.

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

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