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Klettern, suchen, springen – das Herumstreuen liegt der Katzen im Blut. Schließlich helfen diese Eigenschaften dem Tier dabei, in freier Natur Beute zu machen. Außerdem sind Katzen natürlich für ihre Eigensinnigkeit bekannt – sie lassen sich schlechterdings so gut wie gar nicht erziehen. Umso mehr heißt es deshalb für Sie als Katzenhalter, einige Vorsichtsmaßnahmen für die Sicherheit Ihres Tieres zu ergreifen!

Das gilt insbesondere für Hauskatzen, insbesondere für Stadtkatzen und insbesondere für alle Tiere, die nicht im Parterre leben. Fakt ist nämlich: gerade Fenster und Balkone stellen für Katzen eine große Gefahr dar – ein Sturz ab der ersten Etage aufwärts kann für ein Tier entgegen aller Vorurteile, Katzen hätten mehrere Leben, tödlich enden. Gut, es soll Katzen geben, die auf Balkon herumklettern, in luftiger Höhe, und die Tier kämen nie auf die Idee, die Sache mit der Höhe falsch einzuschätzen – denkt zumindest der Katzenhalter. Und dann ist es eben doch passiert.

Daher unser Tipp: halten Sie Balkone und Fenster grundsätzlich geschlossen! Erst recht, wenn Sie die Wohnung verlassen, und die Katze alleine zurückbleibt. Beachten Sie auch, dass besonders junge und besonders alte Tiere oft die Gefahren, die durch offene Fenster und Balkone auf sie lauern, nicht richtig einschätzen. Beachten Sie außerdem, dass eine Katze eine ganze Weile braucht, um sich nach einem Umzug an die neue Umgebung zu gewöhnen – hierzu gehört übrigens auch, zu begreifen, dass ein Balkon im vierten Stock etwas anderes ist als eine Terrasse im Parterre. Von daher sollten Sie Ihre Katze nach einem Umzug grundsätzlich für mindestens eine Woche in der Wohnung behalten – gleichgültig, ob es sich im eine Freigänger- oder Hauskatze handelt.

Es versteht sich natürlich auch von selbst, dass Sie alle anderen Dinge, die einer Katze gefährlich werden könnten, nicht offen herumstehen lassen. Hierzu gehören Putz- und Reinigungsmittel ebenso wie spitze Gegenstände oder giftige Pflanzen. Fort damit! Erst recht, wenn die Katze „neu“ ist, sei es als Jungtier, als neues Familienmitglied aus dem Tierheim oder schlicht und ergreifend als „Besuchskatze“, beispielsweise, wenn Sie auf das Tier Ihrer Nachbarn oder Freunde aufpassen. Hier ist auch wichtig: bringen Sie Ihren Kindern bei, Katzen mit Vorsicht und Respekt zu behandeln! Nicht wenige Katzen sind nämlich beim „Spielen“ mit Kindern verletzt worden – beispielsweise, wenn das Kind dem Tier die Balkonbrüstung einfach mal „zeigen“ wollte.

Fortsetzung folgt auf Seite 2

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