Foto: oscar williams - Fotolia.com

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Besonders Frauen haben zum Thema Blasenentzündung eine klare Meinung: Au weia, wie gemein ist das denn! Ein solch klares Votum beruht in der Regel auf Erfahrung, und die war dann entsprechend schmerzlich. Und klar ist auch: Bei Katzen verhält es ganz ähnlich.

Da muss man erst mal drauf kommen: ein Katze mit Blasenentzündung! Aber wie allen Säugetieren ist auch den Stubentigern fast nichts Menschliches fremd. Die Ursachen einer solchen Entzündung können übrigens ganz unterschiedlich sein – das Spektrum reicht von zu großem Stress über zu trockenes Futter und Blasensteine bis hin zu Infektionen.

Eine Blasentzündung ist sehr schmerzhaft. Dabei ist der Katzen-Urin mit Salzen übersättigt, so dass sich so genannter Blasengrieß oder Kristalle bilden, die allmählich größer werden. Übliche Symptome sind blutiger Urin, Unruhe, häufige kleine Urinmengen, Futterverweigerung sowie herzerweichende Klagelaute.

Wie behandelt man das? Zahlreiche Katzenhalter probieren es mit fernöstlicher Kräuterheilkunde. Davor haben wir großen Respekt, geben aber zugleich zu bedenken, dass eine Blasenentzündung mitunter eine veritable Erkrankung ist, der Tierärzte in den meisten Fällen mit Antibiotika zu Leibe rücken. Überhaupt Tierarzt! Den sollten Sie auf jeden Fall aufsuchen, und er wird dann auch entscheiden, welche Behandlungsmethode anzeigt ist, und welche nicht. Im schlimmsten Fall ist sogar eine Operation notwendig, um die schmerzauslösenden Urinsteine zu entfernen.

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