Two adorable rabbits

Will ein Hannoveraner Hamster in den Harz fahren, muss er notgedrungen das Auto nehmen. Er hat nämlich dermaßen kurze Beinchen, da geriete seine Reise regelrecht zur Odyssee, und dafür ist ein komplettes Hamster-Leben irgendwie zu schade. Für Autofahrer heißt das: Wenn ein Hamster am Straßenrand steht und trampt, seid so gut und nehmt ihn mit! Wobei allerdings ein paar hamstertransportspezifische Dinge beachtet werden sollten.

Zunächst gilt es zu klären, wohin die Hamsterfahrt überhaupt gehen soll. Denn zum einen halten trampende Nager nur in den seltensten Fällen ein Schild mit dem Ziel ihrer Reise in der Hand, und zum anderen wollen nicht wirklich alle Hamster definitiv in den Harz. Manche ziehen einfach nur um, dann tragen sie ein kleines Pappkartönlein mit sich, und wenn sie Aua haben oder ein ausgekugeltes Schultergelenk, wollen sie nicht selten zur Thai-Massage oder zum Tierarzt. Das alles läuft auf folgende Frage hinaus: Geschirr oder Transportbox?

Fahrende Hamster sollten immer dann ein Geschirr anlegen, wenn die Reise vergleichsweise kurz & heftig ist & ins Grüne führt. Das Hamstergeschirr samt dazu gehöriger Hamsterleine von caruzoo.de hat nämlich den Vorteil, dass das Tier sich nicht in fremden Wäldern bzw. auf fremden Wiesen verlaufen kann, und dafür wird es Ihnen ein Leben lang dankbar sein, auch wenn es das vielleicht nicht so direkt zeigt. Wichtig: das Geschirr muss sitzen wie ne Eins! Denn zum einen mag es der Hamster gern stramm, wobei fiese Druckspuren aus tierhumanitären Gründen unbedingt zu vermeiden sind. Zum anderen kann er, sollte das Geschirr zu lasch angelegt sein, schneller entschlüpfen, als Mutti ihr hart gekochtes Ei gepellt hat, und das wäre doch jammerschade. Übrigens: Sollten Sie statt eines Hamsters ein Kaninchen, ein Meerschweinchen oder eine Ratte mit auf Reisen nehmen, gelten auch hier die gleichen Kriterien. Nur das jeweilige Geschirr ist anders.

Kommen wir zur Transportbox. Deren Einsatz ist immer dann angezeigt, wenn die Kleintierreise länger als wie über 11 Ampeln geht, aber auch bei Umzügen oder Arztbesuchen. Alle diese Reiseziele haben nämlich gemeinsam, dass der Hamster sich vor ihnen ängstigt, vor allem auf langen Touren kriegt er Panikattacken, komisch, nicht wahr, und ferner hat die Transportbox einen entscheidenden Vorteil: sie ist geräumig, man kann drin schlafen und sich wie ein Hamstergott in Frankreich fühlen sogar dann, wenn das eigentliche Reiseziel Albanien lautet. Tolle Sache, so eine Kiste! Sollte man auch in Zügen dabei haben, erst recht, weil die Deutsche Bahn, wie jeder weiß, immerzu Verspätung hat, weshalb sogar der kürzeste Kurztrip schnell zur abendfüllenden Veranstaltung gerät, und das ist dann der Moment, wo Hamster-Reisende mit Transportboxen über Hamster-Reisende ohne Transportboxen lauthals triumphieren.

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