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Steht Nachwuchs ins Haus, richten wir unsere Wohnungen kindgerecht ein. Ein gründlicher Wohnungscheck ist aber auch für unsere tierischen Mitbewohner unabdingbar.

Haustiere, seien es nun Katzen, Hunde, Nager oder Vögel, sind außerordentlich erkundungsfreudig. Und auch in Wohnungen gibt es viel Neues zu entdecken. Doch so einige achtlos liegen gelassene Gegenstände können höchst problematisch für Fellnase & Co. werden.

Vorsicht heiß: Obacht in der Küche

Hier lauern die meisten Gefahren. Während gekocht wird, haben Haustiere in der Küche nichts zu suchen. Moderne Herde, die durch Berührung aktiviert werden, sind besonders tückisch.

Nach dem Kochen sollte die Kochplatten idealerweise abgedeckt werden.

Auch sollte konsequent darauf geachtet werden, dass keine Speisen offen herumliegen. Schnell hat sich mancher Vierbeiner den Magen verdorben und schon der Verzehr von Schokolade kann beispielsweise für Hunde und Katzen sogar tödlich enden.

Gefährliche Verstecke

Weitere Risiken bergen offene Schubladen, Schränke und Bettkästen. Wenn Mieze dort unbemerkt hineinklettert oder ein Vogel hineinfliegt und dabei versehentlich eingeschlossen wird, droht im schlimmsten Fall der Erstickungstod. Daher immer genau prüfen, wo sich das jeweilige Haustier gerade befindet.

Vorsicht auch bei Spalten zwischen Wand und Schrank. Schon oft verirrten sich Vögel und Nager dorthin und kamen nicht wieder heraus. Bei Freiflug oder Freilauf von Käfigtieren sollte immer darauf geachtet werden, dass solche Fallen vor vornherein ausgeschlossen oder unzugänglich sind. Für Vögel sind besonders mit Wasser gefüllte Behältnisse gefährlich. Grundsätzlich sollte der Toilettendeckel geschlossen bleiben.

Werfen Sie vor dem Waschgang auch immer einen Blick in die Trommel der Waschmaschine. Dort macht es sich so mancher Stubentiger gerne mal gemütlich.

Zum Thema Kippfenster und Katzen

Ebenso stellen für Katzen auf Kipp gestellte Fenster eine tödliche Gefahr dar. Bei Versuchen durchs Fenster hinauszugelangen, können sie sich derart einklemmen, dass es zu lebensgefährlichen Quetschungen der Wirbelsäule und der inneren Organe kommen kann. Kleiner Tipp: Vorbeugend helfen hier Drahtgitter, die passend für den Spalt zugeschnitten und angepasst werden. Diese gibt es im gut sortierten Zoofachhandel und sie empfehlen sich auch für Halter kleinerer Vögel.

Giftige Substanzen und verschluckbare Gegenstände

Für alle Haustiere gilt: Putzmittel, Insektenschutzmittel, Farben und Lacke sowie Arzneimittel gehören unter Verschluss. Nicht weniger kritisch sind verschluckbare Gegenstände wie Büroklammern, Nadeln, Spielzeug mit aufgeklebten oder angenähten Materialien, Objekte aus Plastik und Gummi sowie die Weihnachtsdekoration. Auch Zigaretten und Tabakreste haben in der Nähe von Tieren nichts zu suchen. Und: Nager gilt es von Elektrokabeln fernzuhalten.

Zu guter Letzt: Sämtliche Zimmerpflanzen sollten darauf geprüft werden, ob sie giftig sind oder nicht. Im Zweifelsfall lieber ganz auf sie verzichten.
 
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