Bei winterlichen Innen-Nagern beachten Sie überdies bitte folgendes: Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit! Denn zu trockene Luft reizt alles, was ne Lunge hat, und im schlimmsten Fall führt es zum Kratzhals, welcher im Kaninchenbereich leider nicht durch Menthol-Lutschpillen behoben werden kann. Insofern anempfehlen wir Ihnen, ein feuchtes Handtuch auf Ihren wie bekloppt bollernden Heizkörper zu legen, den Trinknapf immer fleißig nachzufüllen und für den Fall aller Fälle ein Vogelbad bereit zu halten, falls Hamster & Co. einen Trockenheits-Schock erleiden. Wasser! Wasser! Wasser! So lautet gerade im Winter das Gebot der Stunde.

Aus dem gleichen Grunde sollten Sie die Raumtemperatur auch nicht über 22 Grad Celsius steigen lassen. Bedenken Sie, unter dem Fell fühlt sich das alles noch viel wärmer an, und der einzige, der sich bei so einer Mörderhitze noch die Finger reibt, ist der Rechnungsprüfer Ihres örtlichen Energielieferanten. Ist es nicht verrückt, dass es viele Menschen im Winter am liebsten noch wärmer als im Sommer haben? Was wiederum nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Gesundheit schadet. Denn was passiert, wenn das Immunsystem ständig von großer Hitze in große Kälte wechselt? Es versteht die Welt nicht mehr. Und wer muss darunter am meisten leiden? Die armen Hamster, Meerschweinchen und Karnickel.

So nicht!

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

 

 

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