Sind die Krallen erst einmal erfolgreich gestutzt, können Sie sich als nächstes dem Thema Zahnpflege widmen. Grundsätzlich ist es so, dass die oberen Nagezähne über den unteren liegen sollten, „Hasenzähne“ eben. Ist dies nicht der Fall und/oder sind die Zähne zu lang, hilft leider keine Zahnspange, sondern der Tierarzt mit seiner Spezialzange. Schnipp-schnapp, ist das Häschen wieder froh! Und Mama freut sich ebenso.

Wichtig für gesunde Zähne ist auch hier die richtige Ernährung. Grundsätzlich gilt: Hasen brauchen Heu, Heu und nochmals Heu – wahlweise vom Bauern oder dem Hasen-Heu-Lieferanten Ihres Vertrauens, das ist schnuppe. Denn Heu-Mümmeln hält die Zähne auf Trab, das erzeugt Reibung, das beschäftigt die kleinen Beißerchen ungemein, und für den Hasendarm ist es auch super. Das ganze können Sie dann gerne mit frischen Ästen, zum Beispiel Haselnussholz, garnieren – und fertig ist die perfekte Hasenzahnprophylaxe! Bitte einmal jährlich vom Tierarzt offiziell und im Rahmen einer Kontrolluntersuchung bestätigen lassen.

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

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