Sprechen wir mal über Babys. Sagen Sie selbst: Sind die nicht allerliebst, schnuckelig und überhaupt zauberhaft? Gewiss. Nur ein Hund denkt da zuweilen anders. Gar nicht mal so sehr, weil er etwas Böses im Schilde führt, sondern weil er mitunter den Unterschied zwischen quietschendem Spielzeug und quäkendem Menschlein nicht kennt. Tja, und was macht man da? Anlernen, gewöhnen und trainieren, aber hallo! Ist Mutti hochschwanger, sollte sie beispielsweise eine Kinderpuppe mit sich herumtragen. Die wird der Hund alsbald registrieren und durchaus auch beschnüffeln und er merkt: Oho, Herrchen und Frauchen gibt’s auch im Kleinformat! Top sind auch erste Geruchsproben: Dabei hält Papa dem Bello ein benutztes Kleidungsstück des Neugeborenen vor die Nase, während Mutter und Baby noch im Krankenhaus verweilen. Und wenn die beiden dann nach Hause kommen, ist dem Vierbeiner das Kind praktisch schon vertraut und er freut sich über seine eigene Schläue. Ein weiteres Problem zwischen Hund und Baby stellt das Thema Eifersucht dar: Da ist plötzlich jemand, der vorher nicht da war, was soll denn das? Und alle grinsen diesen Jemand verzückt an und rufen immerfort Ah! und Oh!. Wichtig ist es daher, dem Hund ebenfalls die volle Packung Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, speziell in der Anfangsphase. Gut ist auch, wenn sich das Tier nützlich machen kann, z.B. indem es bei der Babypflege Feuchttücher apportiert oder volle Windeln in den Mülleimer wirft. Aber übertreiben Sie nicht! Spätestens wenn Bello Ihrem Kind das Fläschchen gibt, sollten Sie einen Gang zurück schalten.

Kommen Sie entspannt durch die Woche!

 

Ihr Ralf Lindermann

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