Mal im Ernst, welche Begrüßung ist anrührender als die eines Hundes? So sehr kann sich ein Mensch eigentlich kaum freuen. Wenn ich bei einem befreundeten Schauspielcoach auf einen Kaffee vorbeischaue, bekommt das Ganze allerdings „pfundige“ Dimensionen. Wann immer ich dort klingle, weiß ich, gleich wird SIE kommen. Zuerst ertönt ein Bellen, dann die Trippelschritte im Flur. Sobald sich Sekunden später die Tür öffnet, ist es ist so weit. „Cosma“, ein stattliches Bernhardiner-Mädchen springt mir freudig entgegen und „haut“ mich bei der Begrüßung mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes um.

Klar ist, dass der Hund sich irrsinnig freut – allerdings hat „Cosma“ als großer Hund auch derart viel Power, die einen Besucher fast hintenüber kippen lässt.

Ich habe mich bei einem professionellen Hundetrainer erkundigt und mein Fazit ist: Ein konsequentes Training seitens des Halters schafft Abhilfe.

Suchen sie eine Alternative, zum Beispiel mit dem Kommando „Sitz“. Wenn Sie, ein Familienmitglied oder Besuch nach Hause kommt, sollte der Hund auf dieses Kommando hören und sich artig setzen. Hat er das getan, bekommt er natürlich eine Belohnung. Andere Variante: Kommt Ihr Hund auf Sie zugelaufen, drehen Sie sich um und bleiben so stehen. Nach ein paar Runden Angespringe wird der Hund merken „Nanu, keiner der meine Begeisterung erwidert?“ und das Verhalten nach einer Weile irritiert einstellen. Jetzt können Sie sich umdrehen und ebenfalls belohnen.

Wie immer gibt es für Sie und Ihre Fellnasen weitere spannende Tipps und Anregungen auf www.lindermanns-tierwelt.de. Ein kleines Training kann Großes bewirken, das verspreche ich Ihnen!

Ich mache mich jetzt wieder auf den Weg zu meinem Freund. Er wollte „Cosma“ das Anspringen abtrainieren. Hm, eigentlich auch doof, wenn mich die Süße in Ihrer Wiedersehensfreude nicht mehr so begrüßt, als ob gerade ein Rockstar um die Ecke kommt …

 

Kommen Sie entspannt durch die Woche,

 

Ihr Ralf Lindermann

 

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