Dieser interessante Vogel heißt „Lachender Hans” in der deutschen Umgangssprache. In seiner Heimat Australien ist er als „Kookaburra“ oder „Bushmans Clock” bekannt.

Wer sich einmal unauffällig im Zoo neben das Gehege eines „Lachenden Hans” setzt, macht ganz schnell eine lustige Beobachtung. Die Zoobesucher schauen erst auf das Namensschild, dann völlig verdutzt auf das miesmuffelige Gesicht des  Kookaburras. Nach einer Weile fangen sie dann sogar an, dem Vogel gezielt vorzulachen, was der meist mit einem noch gelangweilteren Blick quittiert.

Seinen Namen hat er tatsächlich, weil sein Ruf Menschengelächter ähnelt. Dieser erschallt in der freien Natur allerdings vorzugsweise regelmäßig früh morgens oder spät abends, was dem Vogel in Australien auch den Namen „Bushmans Clock” eingehandelt hat.

Übrigens verging einer australischen Pop-Band wegen ihm das Lachen. 2010 wurde die Popband „Men at Work“ für ein Plagiat aus dem Kinderreim „Kookaburra Sits in the old Gum Tree“ zu einer Ausgleichszahlung an einen Musikverlag verdonnert. Die „Entlehnung“ dürfte den meisten Europäern bekannt sein. Es handelt sich um die Flötenmelodie aus dem Hit „Down Under“.