Toshihiro-Gamo_Guinea-Pig_CC_BY

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Zur „Durchsicht“ müssen sie alle – vom Auto bis zum Kleinkind. Den Gesundheits-Check für Meerschweinchen kann dagegen jeder bequem zu Hause erledigen. Wenn er weiß wie.

Adrette Meeris sind nicht nur ein Quell der Freude und eine Zierde für jedes Wohnzimmer. Sie sind auch glücklicher – Gesundheit ist schließlich die Basis für alles, was das Zusammenleben mit einem Tier bereichert. Viele Meerscheinchenhalter pilgern deshalb auch einmal im Jahr zu ihrem Tierarzt und lassen die kleinen Gesellen professionell durchchecken. Doch so ein Jahr ist lang. Und zwischen den Check-ups kann sich eine Menge tun. Nicht nur im Guten.

Meeri, sag mal „Cheese“

Was sich im Meerschweinchen so tut, entgeht dem äußerlichen Blick aufs Tierchen leicht. Wichtig deshalb: Regelmäßig die Zähne von jedem Meerscheinchen kontrollieren. Stehen sie parallel und gerade? Nutzen sie sich gleichmäßig ab?

Nicht nur die Schneidezähne sind hier von Bedeutung, sondern auch die Backenzähne. Schon leichte Fehlstellungen können dazu führen, dass sich beim Kauen nicht mehr die gesamte Zahnoberfläche „abraspelt“, sondern nur noch ein Teil. Dadurch entstehen gefährliche „Haken“ und „Spieße“, die ins Zahnfleisch einwachsen können. Und Schmerzen und Entzündungen verursachen, die irgendwann zur lebensgefährlichen Verweigerung des Futters führen. Die Zähne müssen dann regelmäßig vom Tierarzt gekürzt werden. Bei jungen und sehr alten Tieren sowie bei solchen, die man gerade erst angeschafft hat, ist hier besonderes Augenmerk geboten. Denn welches „Mundwerk“ man vor sich hat, erkennt man auf den ersten Blick nicht. Inwieweit ein Tier zur Hakenbildung an den Backenzähnen neigt und regelmäßig behandelt werden muss – darüber berät Sie der Tierarzt.

Zeigt her eure Füße

Ebenso wichtig wie die Zähne sind die Krallen der Meeris. Auch die Krallen wachsen ständig nach, werden vor allem bei der Haltung in der Wohnung aber kaum abgenutzt. Zu lange Krallen behindern das Laufen und tun auch weh. Besonders schlimm: Krallen, die sich zu regelrechten Korkenziehern ausgewachsen haben. Die Krallen daher regelmäßig schneiden, entweder mit einer Krallenschere, Nagelzange oder einem Nagelknipser.

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