Das Futter selbst sollte vor Regen und Schnee geschützt werden, denn sind der Verbreitung von Keimen Tür und Tor geöffnet. Am besten, Sie überprüfen beim Nachlegen des Futters den Sauberkeitsgrad des Häuschens – und wienern nach Bedarf einfach ein wenig herum. Hier genügt grundsätzlich heißes Wasser, doch sollten Sie wegen der bereits erwähnten Keime Handschuhe tragen. Bei dieser Gelegenheit bitte auch altes, nicht verzehrtes Vogelfutter entsorgen.

Apropos Futter: Da bei Vögeln grundsätzlich zwischen Körner- und Weichfutterfressern unterschieden wird, sollten Sie den Tieren logischer Weise auch unterschiedliche Nahrung bereitstellen. Kleiber, Finken oder Sperlinge fressen Körner und Samen, aber auch entsprechende Mischungen, während Rotkehlchen, Meisen und Amseln Rosinen, Obst oder Haferflocken bevorzugen. Obst, zum Beispiel Äpfel, übrigens nie zerteilen! Im geschnittenen Zustand erfriert es schneller und wird somit ungenießbar.

Futtern sollten Sie am besten am Morgen, im Idealfall noch vor Einbruch der Dämmerung. Weil dann haben die Tiere die Möglichkeit, sich zu früher Stunde mit lebenswichtigen Energielieferanten für den ganzen Tag einzudecken.

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

 

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