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Wellensittiche sind einfach witzige tierische Mitbewohner, deren Pflege und Fütterung nicht sehr kompliziert sind. Als gesellige Vögel schätzen sie das Familienleben – am liebsten mit mindestens einem Artgenossen.

Bei artgerechter Haltung können Wellensittiche problemlos ein Alter von zehn Jahren und mehr erreichen. Bei der Anschaffung  sollten Sie gleich auf bestimmte Merkmale und Verhaltensweisen achten, um sicherzustellen, dass der Mini-Papagei auch gesund ist.

Wie sieht ein fitter Wellensittich aus?

Grundsätzlich: Nehmen Sie sich bei der Auswahl ausreichend Zeit und beobachten Sie Ihren Favoriten eine Weile.

Ob ein Wellensittich allgemein in guter Verfassung ist, erkennen Sie an folgenden Merkmalen: Das Gefieder ist glatt und makellos. Auch die Schwanzfedern sind unversehrt. Der Klein-Pappagallo hat darüber hinaus glänzende, saubere Augen, keinen Ausfluss im Nasenbereich und auch die Kloake ist blitzblank. Ein weiteres Indiz ist: Ein gesunder „Welli“ legt, wenn er nicht gerade schläft, ein munteres Wesen an den Tag.

Vorsicht geboten ist, wenn der auserkorene Vogel reglos mit aufgeplustertem Gefieder auf dem Käfigboden sitzt oder auf Versuche, ihn im Käfig zu fangen, apathisch reagiert. Ein gesunder Wellensittich wird derlei ungefragte Annäherungsversuche eher mit lebhaftem Geflatter beantworten.

Auch wenn er sich permanent beknabbert oder einen verschmutzten Schnabel hat, sind das Anzeichen für eine Krankheit. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich nach dem Kauf Ihres neuen Mitbewohners vorsichtshalber ein Eingangscheck beim Tierarzt.

Am liebsten im Doppelpack

Wellensittiche sollten niemals alleine gehalten werden. In ihrem Heimatland Australien leben sie in großen Schwärmen. Daher gilt: immer mindestens im Doppelpack zusammensetzen.

Besonders Sittiche, die sich schon beim Anbieter ineinander „verguckt“ haben, sollte man nicht trennen. Ein Mehraufwand für Hege und Pflege entsteht übrigens kaum – die Lebensqualität der Tiere steigt dadurch aber enorm.

Kaufen können Sie Wellensittiche in Zoofachhandlungen und bei seriösen Züchtern. Dort kosten sie zwischen 12 und 30 Euro. Für von vornherein handzahme Genossen muss man allerdings manchmal sogar bis zu 50 Euro berappen.

Eine Alternative sind übrigens Tierheime: Gegen eine moderatere Schutzgebühr bekommen Sie dort ebenfalls Wellensittiche, die sich auf ein neues, liebevolles Zuhause mit Gelegenheit zum Freiflug freuen.

Video zum Thema:

 
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