Wenn es draußen eisekalt ist – was gibt’s da Schöneres, als ein wohliges Vollbad. Das denkt sich wohl nicht nur so mancher Mensch, sondern auch eine Makakenart.

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Wenn es draußen eisekalt ist – was gibt’s da Schöneres, als ein wohlig-warmes Vollbad. Das denkt sich wohl nicht nur so mancher Mensch, sondern auch eine clevere Makakenart.

Während der kalten Jahreszeit im nördlichen Japan haben sich Rotgesichtsmakaken – auch Schneeaffen oder Japanmakaken genannt – eine Wärmequelle der besonderen Art erobert: Thermalbäder mit um die 40 Grad heißem, dampfendem Wasser. Und zwar im japanischen Jigokudani, im sogenannten „Höllental“. Abgeschaut haben sie sich das von dort traditionell badenden Menschen. Als es einigen Japanern zu bunt wurde, sich das Bassin mit einer wachsenden Zahl von badebegeisterten Affen zu teilen, schuf man den Makaken schließlich ein eigenes Planschbecken mit angestautem Wasser aus den natürlich vorkommenden Thermalquellen. Das tierische Wellness-Bad im „Jigokudani-Affenpark“ gilt mittlerweile übrigens nicht nur unter Schneeaffen als richtig „heiße“ Location – sondern auch unter neugierigen Tierfreunden aus aller Welt.
 

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